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Friesische
Spezialität
Eine Fahrt mit der (Museums)Küstenbahn Ostfriesland „Moin“, lautet der Gruß, der sofort klärt, wir sind in Ostfriesland. Genauer gesagt in dem kleinen verschlafenen Städtchen Dornum. Von hier aus startet die „Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland“ (MKO), die zwischen Dornum und Norden jeden Sonntag und bei zahlreichen Sonderveranstaltungen Die heutige, 17 Kilometer lange, Museumsstrecke (KBS 12.399) besteht aus dem letzten Teilstück der alten, 29 km langen, Bundesbahnstrecke Norden - Esens (KBS 218). Die Strecke, eine klassische Nebenbahn, ereilte 1983 das gleiche Schicksal wie viele Nebenbahnen in Deutschland zu dieser Zeit, der Personenverkehr wurde eingestellt. Lediglich vereinzelte Güterzüge fuhren weiterhin. 1986 erfolgte die endgültige Stillegung und der
Rückbau der Strecke auf dem Teilstück Esens
– Dornum begann, in dessen Folge 1987 der
Museumseisenbahnverein Küstenbahn Ostfriesland e.V.
gegründet wurde um das Teilstück Dornum –
Norden zu erhalten. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die
historische Bedeutung der Strecke zu wahren und mit den vielen
Fahrtagen und den zahlreichen Sonderfahrten diese ins
Bewußtsein zurückzurufen, um ein Stück
Eisenbahnromantik aufrechtzuerhalten. Der Zug hat Fahrt aufgenommen, im Bummelzugtempo ziehen Wiesen, Weiden und kleine Wälder vorbei. Während die Blicke links und rechts aus dem Fenster schweifen erreicht der Zug nach gut 10 Minuten Fahrt den ersten Haltepunkt, Westerende. Nach kurzem Halt geht es weiter. Aus dem Zug heraus kann man währendder Fahrt einiges entdecken. „Schau mal da!“, ist häufig zu hören, wenn etwas Neues entdeckt wurde. „Die Fahrkarten, bitte“, unterbricht plötzlich eine Stimme die „Landschaftskunde“. Es ist der Fahrkartenkontrolleur, der seine Runde durch den Zug macht. Die Fahrkarten werden stilecht gelocht. Wer selbst einmal mit der MuseumsKüstenbahnOstfriesland fahren möchte, findet auf der Homepage des Vereins die nötigen Informationen: http://www.mkoev.de/ /th
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