Straßenbau im Modell

Mit einfachen Mitteln kann der Modellbahner eine Asphaltstraße auf die Anlage holen. Als Unterlage klebt er zunächst zwei bis drei Millimeter dicken Pappkarton im Straßenverlauf fest. Die Asphalt - Oberfläche bildet er mit Schleifpapier nach, das in entsprechend zugeschnittenen Stücken aufgeklebt wird. Dabei richten sich Größe und Körnung nach der jeweiligen Spurweite. Nach dem Trocknen des Klebers erhält die Straße eventuell noch einen schwarzen Anstrich. Ist auch dieser getrocknet, deckt man die Straße bis auf die für die Fahrbahnmarkierungen vorgesehenen Flächen mit Klebeband ab. Diese werden mit weißer Revell Farbe bemalt. Zum Schluß setzt man Böschungen, Leitplanken und Straßenschilder.

Eine Alternative stellt die im Fachhandel erhältliche selbstklebende Asphaltstraße dar. Die Streifen sind flexibel und lassen sich auf jedem Untergrund befestigen. Hierbei kann man auch Pflasterstraßen/Plätze, asphaltierte bzw gepflasterte Bahnsteige nachbilden.

Straßengestaltung mit Klebefolien und Abreibemarkierungen

Ein weiterer Tip zu diesem Thema :

Für die Straßengestaltung nehme ich Dachpappe (im Dachdeckergeschäft sind oft gratis auch größere Reste zu bekomnmen). Der Straßenverlauf wird ausgeschnitten und auf die Anlage geklebt. Um einen verwitterten Fahrbahnzustand zu erreichen, wird mit einem mit Reinigungsbenzin getränkten Stück Stoff mehrmals über die aufgeklebte 'Fahrbahn' gewischt, bis der gewünschte Eindruck entsteht. Mit einem weißen Tusche- oder Filzschreiber werden die Markierungen aufgebracht.

© Heinz Beck

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